Triggerpunktmassage

Was sind Triggerpunkte?

Wenn die Muskeln verhärtet sind, bilden sich Knötchen auf dem Muskelstrang. Man spricht dann von sogenannten Triggerpunkten. Dabei kann jeder der über 600 Muskeln im menschlichen Körper solche Verhärtungen entwickeln, die im Schnitt einen Durchmesser von etwa 1 Millimeter haben, aber auch die Größe einer Walnuss erreichen können.

Diese Erscheinungen schmerzen nicht nur, wenn man sie berührt, sondern gehen zudem häufig mit einer mehr oder weniger starken Bewegungseinschränkung einher. Triggerpunkte können dabei sogar in Bereiche des Körpers ausstrahlen, die von der auslösenden Problemstelle weit entfernt liegen.

Wie entstehen Triggerpunkte?

Wenn ein Muskel angespannt wird, ist dieser aktiviert. Auf diese Anspannung muss in der Regel eine Entspannungsphase folgen. Triggerpunkte entstehen in der Regel dann, wenn diese Entspannung ausbleibt. Dann bleibt der Muskel angespannt, verkrampft und verursacht damit das Problem. In der Folge der Verkrampfung können seine feinen Blutbahnen abgedrückt werden, wodurch schließlich auch noch die Durchblutung des Muskels empfindlich gestört ist und er nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden kann.

Dadurch entsteht eine Verhärtung, umgangssprachlich nennt man es auch gerne „Gnubbel“. Der Fachbegriff lautet Triggerpunkt – “Trigger” bedeutet Auslöser. Fatalerweise können diese Triggerpunkte Beschwerden in ganz anderen Körperregionen auslösen. Das macht die Lokalisation von solchen Schmerzherden häufig extrem schwierig.

Warum Muskeln aufhören sich zu entspannen und so die Entstehung von Triggerpunkten begünstigen, kann mehrere Gründe haben:

  • Triggerpunkte infolge sich wiederholender Bewegungsabläufe

 

Wenn man immer wieder die gleichen Bewegungen ausführt, sind es auch immer die gleichen Muskeln, die arbeiten müssen. Das ermüdet die Muskelpartien deutlich schneller und sorgt – insbesondere, wenn keine ausgleichenden Bewegungen für eine Abwechslung und gleichmäßige Verteilung der Belastung sorgen – für eine Überforderung: die ideale Basis für die Bildung schmerzhafter Triggerpunkte.

  • Triggerpunkte durch Inaktivität

 

Wir sitzen uns kaputt. Wir wären evolutionsgeschichtlich ausgestorben, wenn wir uns seinerzeit nicht erhoben hätten und permanent in Bewegung gewesen wären. Daher ist der menschliche Körper auch wie fürs Gehen geschaffen. Moderate Bewegung ist für ihn lebensnotwendig und sogar lebensverlängernd. Bei fehlender Bewegung bleiben den Muskeln die nötigen Reize vorenthalten, um gesund und funktionstüchtig zu bleiben. Die Folge: Verkrampfungen und Verspannungen, aus denen sich Triggerpunkte bilden können.

  • Triggerpunkte infolge akuter Überlastung durch körperlichen Stress

 

Schwere Kisten heben oder der verzweifelte Versuch, das Gleichgewicht zu halten, wenn man auf spiegelglatter Straße ausgerutscht ist – zwei typische Beispiele für eine zu starke und somit ungesunde Anspannung der Muskulatur. Die kann im ungünstigsten Fall auf diese Form der akuten Überlastung mit Triggerpunkten reagieren.

Welche Symptome haben Triggerpunkte?

Folgende Symptome deuten darauf hin, dass du eventuell unter Triggerpunkten leidest:

  • Bewegungsschmerzen

  • Bewegungseinschränkungen

  • Nackenverspannungen

  • Rückenschmerzen

  • Kopfschmerzen

  • Schulterschmerzen

  • Steifheit

  • Erhöhte Erregbarkeit der Muskeln

  • Schwäche

  • Taubheit

  • Brennen

  • Kribbeln

Was passiert, wenn Triggerpunkte unbehandelt bleiben?

Wenn Triggerpunkte nicht behandelt werden, hat der betroffene Muskel keine Chance, sich zu regenerieren. Dann sind zunehmende Schmerzen und krankhafte Veränderungen sowie frühzeitige Abnutzungserscheinungen vorprogrammiert.

Welche Wirkung soll mit der Triggerpunkttherapie erzielt werden?

Das Ziel der Triggerpunkt-Therapie ist es, verkrampfte Muskeln zu entspannen, sodass sich die Durchblutung und die damit zusammenhängende Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff normalisieren kann. Das macht den Muskel wieder elastisch und versetzt ihn in die Lage, seine Aufgaben reibungslos und schmerzfrei zu erfüllen.

Wie funktioniert eine Triggerpunktmassage?

Das Ziel der Triggerpunkt-Massage ist es, den verkrampften Muskel wieder zu entspannen und die Durchblutung zu normalisieren, sodass er wieder mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird. Dafür wird eine bestimmte Zeit Druck auf die betroffenen Muskelfasern ausgeübt. So wird der Muskel gedehnt, gewinnt wieder an Beweglichkeit und soll im Anschluss weniger schmerzen. Langfristig ist es natürlich das Ziel, die Verspannung aufzulösen und den Schmerz vollständig zu eliminieren.

Dauer: Diese Anwendung ist eine Schmerztherapie! Vorab kann keine feste Dauer benannt werden. Die Dauer ist von Kunde zu Kunde unterschiedlich und wird individuell während der Therapie in Absprache entschieden.

Preis: 26,00-66,00 € (je nach Notwendigkeit)